Donnerstag, 19. Juli 2012

Sommerlektüre

Sommerzeit ist bei mir faule Zeit. 

An Wochenenden will ich keine Radtouren unternehmen, sondern in der Sonne liegen und lesen.

Im Urlaub will ich keine alten italienischen Kirchen anschauen (obwohl es da schön kühl ist), sondern in der Sonne liegen und lesen.

Und zwar stundenlang, ja, tagelang.

Wenn es nach mir geht, lege ich mich von morgens, sobald es hell ist, bis abends, wenn es dunkel wird, auf eine Sonnenliege und verschlinge Bücher. Das ist sozusagen ein Zwang, schließlich horte ich das ganze Jahr über Bücher. Auf Flohmärkten, in Buchhandlungen, im Internet, aus den Bücherregalen von Freunden. Ja, ich bin ein Buch-Messie.

Einige wenige lese ich direkt, die meisten fallen in die Kategorien "sollte man mal gelesen haben" oder "will ich mal noch lesen". Erstere stehen für gewöhnlich ewig im Regal - ungelesen, versteht sich. Wer nimmt sich am Wochenende schon freiwillig Ulysses oder Krieg und Frieden vor?!

 Zweitere sammeln sich in meinem Bücherschrank auf einem eigenen Regal.

Und meine einzige Chance, dieses Regal ab und zu leer räumen zu können, (um es danach selbstverständlich wieder aufzufüllen, wo bleibt denn sonst der Spaß) ist die exzessive Leserei am Wochenende und im Urlaub.





Mein Büchergeschmack wandelt sich immer mal wieder, ich lese in Intervallen entweder nur Krimis oder nur Schnulzen.
 Dementsprechend sieht übrigens auch mein Bücherschrank aus. Die Buchrücken sind entweder dunkelgrün, dunkelblau udn schwarz oder sie sind rosa, helllila und hellblau. Ich sollte mich wirklich mal für ein Genre entscheiden, dann würde auch der Schrank ordentlicher aussehen.

Im Moment ist Schnulzenzeit!

Und diese sind meine Lieblingsschnulzen:
Je süßer das Leben handelt von drei Frauen, die ihr Glück beim Backen finden.
Unser Sommer in Georgia handelt von einer Frau, die ihr Glück in einem Buchladen findet.

Ja, das sind sowas von meine Bücher!

Aber auch die anderen sind empfehlenswert, The three Weissmanns of Westport ist ein Überbleibsel aus dem letzten Urlaub, denn ein englischsprachiges Buch ist Pflichtlektüre.

Wir wollen ja nicht völlig verdummen :)

Und dabei lernt man so essentielle Dinge wie den englischen Ausdruck für das kleine Schwarze, das heißt nämlich little black number!





Jetzt kann der Urlaub also kommen. Nein, er muss kommen, das Regal mit den ungelesenen Büchern biegt sich nämlich schon durch.

Von meiner Urlaubsreife mal ganz abgesehen...



PS. Auch im Winter will ich am Wochenende nur lesen, dann allerdings auf der Couch. Ich putze dann einfach nicht. Weil: A clean house is a sign of a wasted life.

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