Sonntag, 26. August 2012

Es ist Sommer?!

So gern ich reisen gehe, so gern bleibe ich im Sommer hier. Ich mag die gute Laune, die mit der Anzahl der Sonnenstrahlen, die den Sommer einläuten, wächst. Und ich mag wie die Stimmung der geliebten Mitmenschen mit den Temperaturen steigt.. 
Leider scheint der Sommer 2012 sich nicht sicher über die Dauer seines Besuchs sein und so schwankt zumindest meine Stimmung immer im Gleichtakt mit den Temperaturen, und das geht von himmelhochjauchzend (letztes Wochenende) zu zutodebetrübt (dieses Wochenende). 
In solchen Momenten habe ich immer 2 Möglichkeiten: Mich beleidigt unter die Decke auf die Couch zu verziehen und auf den Sommer schimpfen, passend dazu sinkt meine Laune in den Keller und ich finde auch noch 1000 andere Sachen, die mich ja eigentlich gerade nerven (genau dann fällt dem Freund übrigens ein, dass er gaaaanz dringend noch mal raus und weg muss, komisch eigentlich ;)). 
Oder aber ich packe meine liebsten Urlaubserinnerungen aus, die aus der Kiste, ganz hinten im Schrank, wo neben nie abgesendeten Postkarten (der Wille war ja da, aber der Weg zum Briefkasten zu weit), entwerteten Fahrscheinen, Flugtickets, Reisetagebüchern und sonstigen sinn und unsinnigen Souvenirs  auch meine Urlaubsbilder lagern. Ich verzieh mich dann zwar auch gemeinsam mit dieser Kiste auf die Couch, fluche dann aber mitnichten vor mich hin, sondern bin verzückt, wie schön doch die Welt ist und der prasselnde Regen, draußen am Fenster, ja der gehört halt zu einem tropischen Sommer dazu. Und in tropischen Sommern folgt auf Regen eben Sonne. Weiß man doch :) 
Diesen Sonntag habe ich die Kiste wiedermal ausgepackt. Und der gute Laune wegen gleich mal Bildschirmhintergrund des Laptops, sowie des Handys auf ein Sommer, Sonne, Gute-Laune-Bild umgestellt. Nur zur Sicherheit, schließlich könnte ich mich morgen in der Arbeit ja schlecht beleidigt in die Ecke setzen, sollte der Regen noch eine Weile hierbleiben.
SOMMER, wenn du mich hörst... Komm zurück, sonst muss ich doch wieder weg ;) xx Judy
 Western Australia, Rottnes Island
Perhentian Islands, Malaysia

Donnerstag, 23. August 2012

Eis zum Frühstück oder Blaubeer-Frozen-Yogurt

Heute ist mein letzter Arbeitstag. Morgen wird gepackt und dann gehts endlich in den lang ersehnten Urlaub.
Deswegen (und weil ich vor dem Urlaub noch die tolle Farbe des Blaubeereises zeigen will) habe ich mir heute morgen Eis zum Frühstück gegönnt. Quasi als Motivationsschub für das letzte Mal Schreibtisch-Sitzen. Außerdem muss ja jemand das Eis essen, das für die Fotos portioniert wurde :)





Das Rezept ist das Basisrezept von hier, einfach die Himbeeren durch Blaubeeren ersetzen. Manchmal stelle ich mich gerne in die Küche und schlage eine Eiercreme als Basis für ein richtig cremiges Sahneeis auf, im Moment bin ich allerdings viel zu faul und gehe bei dieser Hitze lieber an den See zum Baden! Deswegen kam mir das einfache Rezept des Beeren-Frozen-Yogurt gerade recht, Beeren in den Mixer, Joghurt dazu, ab in die Eismaschine :)

Ich bin auch völlig begeistert von den tollen Farben der Beeren-Frozen-Yogurts, da können normale Eissorten aus dem Supermarkt mit Farbstoffzusatz einfach nicht mithalten. Das ist so gesund, das geht sogar zum Frühstück!




Auf den unteren Fotos ist dann schon die Morgensonne um die Ecke gekrochen, seht Ihr?








Und heute nachmittag ess ich den ganzen Rest, nicht dass das gute Eis schlecht wird, während wir uns im Urlaub am Strand räkeln!

Sonntag, 19. August 2012

Like ice in the sunshine...

Viel zu heiß ist es heute um sich lange drinnen oder überhaupt am PC aufzuhalten. Da ich aber in der "Tourismus"-Branche tätig bin, gibt es bei uns mitnichten eine Sommerflaute, sondern es ist im wahrsten Sinne des Wortes die "heißestes" Phase des Jahres, mit früher Feierabend machen ist da daher nix und so bleiben meist nur die Wochenenden für den Blog... Aber am Wochenende über Arbeit jammern macht auch nicht zufriedener, somit wende ich mich vor allem dann den wesentlichen Dingen des Lebens zu, und das ist im Sommer ganz eindeutig: EIS! 
Nun könnte man meinen nur selbst gemachtes Eis ist das einzig wahre  - und dem stimme ich auch zu - EIGENTLICH. Denn in München gibt es extrem gute und leckere Eisdielen und es bleibt halt nicht immer die Zeit und die Muse selbst eines vor und zuzubereiten.. ( Auch wenn meiner Eismaschine ein wenig mehr Aktivität nicht schaden könnte :) )
Aber jetzt hat in München im Mai ein kleiner Eisladen aufgemacht, der es definitiv verdient hat 1. hier erwähnt zu werden und 2. auch regelmäßig Offline-Besuche abgestattet zu bekommen. 
Der verrückte Eismacher hält was sein Name verspricht. 
Hier gibt es Eis, das man sich im Traum nicht hätte vorstellen können. Und hier wundert sich keiner, wenn vor ihm in der Schlange einer "eine Kugel Bier und eine Kugel Radler in der Waffel zum Mitnehmen" bestellt. (Ich kann es bezeugen) 
Denn der verrückte Eismacher macht Eis aus ALLEM. Und wenn ich sage ALLEM, dann meine ich das auch so. Erdbeer-Basilikum-Balsamico, Zitrone-Paprika, das mag noch nicht zu ausgefallen klingen, ist aber auch erst der Anfang der Palette. Denn hier gibts auch Kässpatzn, Gorgonzola, Lachs und des Münchners ach so geliebte Weißwurst in Kugelform wahlweise in der Waffel oder im Becher. Und dass man auch diverse Kaltgetränke genüßlich "lutschen" kann, das stellt er mit seinem Augustiner-Bier, Radler und für die weibliche Kundschaft Hugo und Aperol-Sprizz - Sorten unter Beweis. 
Der Mann ist der Hammer. Ein kleiner Laden direkt bei der Uni München stellt die Geschmacksnerven aller auf den Kopf. Ganz mutig war ich noch nicht, ich bin einfach mehr die Süße - aber sein Pfannkucken-Apfelmus schmeckte halt tatsächlich nach Pfannkuchen mit Apfelmus. Nur eben kalt. Und in Eisform. Das Augustiner-Eis ist ebenfalls ein Renner, sein Hugo war zum Reinlegen und das nächste Mal werde ich mich abends eben beessen statt mich zu betrinken. Denn das kann ja wohl jeder ;) 
Im Übrigen trägt der verrückte Eismacher, vor dessen Laden nicht ungefähr große Fliegenpilze als Tische stehen, genau wie sein Vorbild aus dem Wunderland immer einen Zylinder und hat es schrecklich eilig. Aber bleibt dabei superfreundlich und hat stets ein offenes Ohr für neue und verrückte Ideen seiner Kunden. Wer in München wohnt, oder mal nach München kommt, das hat man so noch nicht gesehen und vor allem nicht geschmeckt : Der verrückte Eismacher, Amalienstraße 77, München

Zur Weißwurst wird übrigens ein Klacks süßer Senf serviert - denn wenn schon, denn schon! 
Ich werde jetzt (mal wieder) ins Wunderland radeln, und auf eine neue, aufregende Kreation hoffen! Ganz nach seinem Leitspruch: where troubles melt like ice cream drops... xx Judy

Samstag, 11. August 2012

BonbonManufaktur Guzzie

Heute haben meine Mama und ich endlich einen Teil ihres diesjährigen Geburtstagsgeschenks eingelöst - die Teilnahme an einem Workshop in der BonbonManufaktur Guzzie in Augsburg. Ich musste so lachen, als während des Workshops eine norddeutsche Familie den Laden betrat und die Mutter ihren Kindern erklärte, dass Guzzie das bairische Wort für Bonbon sei. Ein lustiger Zufall, man nimmt die Eigenheiten des eigenen Dialekts im Alltag gar nicht wirklich wahr... für mich ist der Name dieser Manufaktur selbstverständlich!

 













 










Nach den Bildern der liebevoll gefertigten und bis ins Detail wunderschönen Guzzies, die es zu bestaunen gibt, schäme ich mich fast, meinen zwar auch liebevoll gemachten, aber ziemlich hässlichen Lutscher zu zeigen... Dafür schmeckt er gut und es war wirklich ein Erlebnis, den Werdegang eines Guzzies vom kochenden Zucker über das Einfärben und Kneten bis hin zur mundgerechten Zerteilung mitverfolgen zu können.

Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene wirklich faszinierend zu sehen!

Und eine süße Idee (ja, das Wortspiel ließ sich nicht vermeiden) auch für Hochzeiten:



Nach individuellen Wünschen hergestellte Guzzies... soweit ich verstanden habe, ist es sogar möglich, auch Buchstaben in die Bonbons zu basteln!






Me and my Mojo

Dass ich ja so einen schwergestörten Flieger zuhause habe, habe ich ja schon erwähnt glaube ich (danke nochmal fürs Anstecken, Baby ;)). Jedenfalls hat der Freund mich schon, als wir noch gar nicht so lange zusammen waren, tierisch mit der Fliegerei beeindruckt und fasziniert. Und dabei gehts mir nicht um das Ansehen oder seinen Beruf, nein, die Begeisterung, mit der er bei der Sache war, ich immer panisch das Lenkrad vom Beifahrersitz ergriffen hab, wenn wir in der Nähe eines Flughafens gefahren sind (Ui, schau mal, das ist ein xxxyzblabla) Das hat mich fasziniert. Irgendwas musste also dran sein an diesem Element Luft.. 
Die Geschichte wie ich zum Fliegen kam, soll heute nicht erzählt werden, das Wetter is viel zu schön & der Mojo ruft nach mir (wer oder was mein Mojo ist, sieht man auf dem letzten Bild.. 
Schönes Wochenende, ich bin mitten im genießen & lass einfach ein paar Bilder  sprechen!




Bin dann mal in der Luft :) 
XX Judy

Sonntag, 5. August 2012

It´s the little things in life that count...

Oder wie sagte der kleine Prinz so schön: " Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar..." 
Das Wesentliche sind für mich die kleinen Dinge des Lebens. Ein nettes Lächeln eines/einer Fremden auf der Straße, gutes Wetter, das warme Glücksgefühl im Bauch, wenn man die Familie oder Freunde trifft, der Freund sich im Halbschlaf zu einem umdreht und die den Arm um einen legt, das Gewitter sich verzieht und die Sonne wieder scheint, oder - und speziell in meinem Falle - die kleinen Botschaften auf der Straße, die einem den Alltag versüßen. 
Auf dem Weg zur Arbeit muss ich durch eine Unterführung und dann links abbiegen. Und diese Ampel ist 1. immer rot, es dauert natürlich eine Ewigkeit, bis selbige auf grün schaltet und zu guter letzt komme ich so gut wie nie in der ersten Grünphase durch. Da ich nicht der organisierteste Mensch auf der Welt bin, bin ich natürlich meistens spät dran und könnte mich darüber tierisch aufregen (da hat dann natürlich die Ampel schuld und nicht die Snooze-Taste meines Weckers bzw. der Drücker der Snooze-Taste :)). Jedenfalls könnte ich mich tatsächlich tierisch aufregen, wenn nicht zauberhafte Unbekannte in genau dieser Unterführung genau dieses Schild angebracht hätten: 
Wer auch immer das war. DANKE! Es zaubert mir jeden Tag wieder ein Lächeln ins Gesicht und erinnert mich daran, dass das Wesentliche im Leben nicht die Grünphase dieser besagten Ampel ist... 
In diesem Sinne, genießt & habt ein Auge für die kleinen Dinge des Lebens, die machen es nämlich so wunderbar.. 
Guten Start in die neue Woche (ich freue mich tatsächlich ein bisschen auf meine morgige Begegnung mit der Ampel in der Unterführung :)) XX Judy

Freitag, 3. August 2012

Weiße Schokoladentarte mit Blaubeeren

Seit ich mir vor einem halben Jahr Annik Weckers Anniks göttliche Kuchen gekauft habe, warte ich sehnsüchtig darauf, dass die Blaubeerzeit beginnt. Denn von den vielen wunderbaren Rezepten, die sie in diesem Buch zusammengetragen hat, ist dieser der für mich perfekte Kuchen. Mürbteig, weiße Schoki und Blaubeeren. Meine absoluten Lieblinge vereint in einer Tarte!!




Ein Nachmittag im Garten, im Kreise der Liebsten und mit einem Stück dieser Tarte auf dem Teller - so stelle ich mir mein Wochenende vor!
Ich bin mir sicher, dass diese Tarte eines der wenigen Rezepte ist, das ich immer und immer und immer wieder backen werde.
















Blaubeertarte 
(adaptiert nach Annik Wecker)

Teig:
100 g kalte Butter in Stückchen
70 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Mehl


Füllung:
300 g weiße Schokolade
500 g Crème fraîche
4 Eigelb
Abrieb einer halben Zitrone

Belag:
500 g Blaubeeren
1 EL Speisestärke
80 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Salz

Teig: Butter mit Puderzucker und Salz cremig rühren, Ei dazu geben. Mehl unterrühren, Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Tarteform mehlen und buttern. Mürbteig ausrollen, die Tarteform auskleiden. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen, im auf 175°C vorgeheizten Ofen 16 Minuten backen.

Füllung: Weiße Schokolade und Crème fraîche über dem Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Vom Wasserbad nehmen, Eigelbe nacheinander unter ständigem Rühren unterziehen. Zitronenschalenabrieb unterrühren. Füllung auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen, bei 140°C weitere 20 Minuten backen. Abkühlen lassen, bis die Masse fest ist.

Belag: Speisestärke mit Zucker in einen Topf geben, mit 130 ml Wasser, Zitronensaft und Salz glatt rühren. Unter Rühren bei kleiner Hitze aufkochen, vom Herd nehmen, Blaubeeren zugeben. Auf die Tarte geben, im Kühlschrank fest werden lassen.